Angetestet: iTeufel Air

Apples AirPlay Technologie verspricht einfachen, kabellosen Musikgenuss vom iPhone, iPad oder aus iTunes heraus. Zeit also, dem bisherigen Audio-Setup „Lebe wohl“ zu sagen und über AirPlay fähige Alternativen nachzudenken.

Da die günstigen Lautsprecher mit Bluetooth Connectivity meines Erachtens durchweg eine bescheidene Klangqualität aufweisen, muss man hier leider etwas tiefer in die Tasche greifen. Teufels iTeufel Airgeht für schlappe 499 Euro über den virtuellen Ladentisch und liegt damit fast 100 Euro unter dem Anschaffungspreis eines vergleichbaren B&W Zeppelin Air.

Technisch gesehen ist der iTeufel Air im Prinzip ein Lautsprecher mit eingebautem WLAN. Im Inneren werkeln zwei 25 mm Hochtöner, zwei 80 mm Mitteltöner und ein 130 mm Tieftöner.

 

Verarbeitung, Haptik und Optik
Die Verarbeitung des knapp 6 kg schweren Lautsprechers ist über jede Kritik erhaben! Das weiße hochglanz Gehäuse aus Kunststoff ist vorne und an den Seiten mit schwarzem Stoff bezogen und ruht auf einem massiven, verchromten Fuß. Die Optik ist edel, schlicht und modern und gefällt mir deutlich besser, als die gewöhnungsbedürftige Form des B&W Zeppelin.

Klangqulität
Ich würde mich auf keinen Fall als audiophil bezeichnen, erwarte von einem Lautsprecher aber trotzdem eine solide Klangqualität. Der iTeufel Air bietet einen ausgewogenen Klang und kann, wenn’s drauf ankommt, auch richtig Dampf machen. Auch bei hohen Lautstärken bleibt der Klang sehr sauber. Die in einigen Tests bemängelte Bassleistung beschränkte sich in meinen Tests auf relativ kleine Räume um 10 Quadratmeter. Gibt man dem Lautsprecher genügend Raum, entfaltet der 130 mm Tieftöner auch einen sehr anständigen Bass.

Setup & Einrichtung
Auch hier gibt es nichts zu bemängeln. Idealerweise wird die Box „fest“ ins heimische Netzwerk integriert. Durch längeres Drücken des StandBy-Knopfes stellt die Box ein eigenes WLAN-Netz bereit und kann somit per Webbrowser konfiguriert werden. Dazu werden einfach die Zugangsdaten des heimischen WLANs eingegeben und schon erscheint der Teufel als AirPlay Gerät in den iGadgets.

Ausstattung
Die Box hat weder einen digitalen Eingang noch einen Ethernet-Port. Wozu auch? Schließlich liegt der Vorteil des iTeufels ja gerade in der kabellosen Anbindung. Wer trotzdem ein Gerät ohne AirPlay-Fähigkeit anschließen möchte, kann dies per 3,5 mm Klinkenstecker tun.

Fazit
Wer viele iGadgets sein Eigen nennt und unkomliziert Musik auf hohem klanglichen Niveau genießen möchte, ist mit dem iTeufel Air bestens bedient.

Von mir gibt es nach diesem Test auf jeden Fall eine klare Kaufempfehlung!

Still quiet here.sas

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